Förderverein zur Erhaltung der Feldsteinkirche Marsow e.V.

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Mecklenburg Vorpommern


virtueller Rundgang:

Wir möchten Ihnen diese Kirche und deren Geschichte gerne etwas näher bringen. Nehmen Sie teil an unserem kleinen virtuellen Rundgang durch die Marsower Kirche.

Die Kirche ist ein Feldsteinbau, an der Nordwand stand eine angebaute, aber bereits abgerissene Grabkapelle. Es war die der Herren von Schilden.
Auf die Familie von Lützow folgte 1798 wieder die Familie von Schilden, von denen Marsow durch Erbschaft 1860 an Familie von Bülow kam. Westlich von der Kirche befindet sich die alleinstehende, aus behauenen Felsblöcken erbaute große Bülow'sche Grabkapelle.

In den Chorfenstern, eine Stiftung der Familie von Bülow, sind Szenen aus dem Leben Jesu zur Darstellung gekommen; in zwei Schiffsfenstern sind die Wappen der früheren Besitzer Marsows (von Marsow, von Züle, von Pentz, von Schilden, von Lützow, von Bülow) und die der Frauen der letztgenannten Familien angebracht.

Das Taufbecken besteht aus grauem Marmor vom Jahre 1834. Es ist mit vielen Figuren verziert; man findet außer der Maria mit dem Kinde die Personifizierung der Elemente und der freien Wissenschaften.
Der Altar im Barockstil ist 1725 von Generalmajor Friedrich von Züle auf Zühr gestiftet worden und von dem Maler Willi Schomann, der auch die Wandgemälde im Chor gemalt hat, 1912 neu gestaltet worden. Die beiden seitlichen Bilder haben den Titel "Zug der Seeligen".
Die Kanzel stammt ebenfalls aus dem 18. Jahrhundert
Das Patronatsgestühl, der Orgelprospekt und die Empore sind aus Eichenholz gefertigt und reich geschnitzt, ohne jedoch überladen zu sein. An der Brüstung der Orgelempore hatten die vier Evangelisten, welche vom alten AltarKlosterbergenstr. stammen, der aber wegen seiner übermäßigen Größe und Schäden hat entfernt werden müssen, Aufstellung gefunden . Leider wurden sie von Kriminellen gestohlen und werden sich wohl jetzt im Besitz eines "ehrbaren" Sammlers befinden.

Über dem Eingang vor dem Westgiebel, bestehend aus einem Vorbau aus Felsen, ist ein Mosaik angebracht, welches Jesus darstellt. Als Phänomen wird immer wieder festgestellt, dass -gleich in welcher Position man zu diesem Mosaik steht- der Eindruck erweckt wird, dass einem in die Augen gesehen wird.
Hier wird deutlich, wie früher eindringende Feuchtigkeit den inneren Putz und die Freskenmalereien zerstört, bzw. Ankermaterial angegriffen hat. Diese Sanierung in Angriff zu nehmen, haben wir begonnen. Nun gilt es die Wandmalereien der Ostwand zu rekonstruieren.

sanierte Ecke Ostwand
vor und nach der ersten Sanierung